© M. Gülpen


Ökologie der Tropen

Übersicht

Zielgruppe: Sekundarstufe I (ab Klasse 7) und Sekundarstufe II
Dauer: 3 Stunden
Jahreszeit: ganzjährig möglich
Kursgebühren: 3-stündiger Kurs: 8,- € pro Teilnehmendem, mindestens 160,- € pro Gruppe/Klasse (bei weniger als 20 Teilnehmenden)

BNE-Gehalt: ***
Was bedeutet das?

Inhalte

  • Tropen als Ökosystem
  • Biodiversität & Anpassungen
  • Stoffkreisläufe & Böden
  • Bedeutung der Tropen



Der tropische Regenwald gehört zu den artenreichsten und ökologisch bedeutsamsten Lebensräumen der Erde. Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen stehen in vielfältigen Wechselbeziehungen und bilden ein fein abgestimmtes Netzwerk, das Klima, Wasserhaushalt und Nährstoffkreisläufe maßgeblich beeinflusst. Zu Beginn der Veranstaltung betrachten wir die heimische Vegetation im Grugapark. Dieser direkte Vergleich hilft, die Unterschiede zwischen unseren Wäldern und den tropischen Regenwäldern besser zu verstehen. Tropische Wälder speichern große Mengen CO₂, produzieren Sauerstoff und regulieren Niederschläge. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz (SDG 13).



Gleichzeitig sind sie Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten und tragen so zum Schutz der biologischen Vielfalt bei (SDG 15). Darüber hinaus wirken sich intakte Regenwälder direkt und indirekt auf die menschliche Gesundheit aus – etwa durch saubere Luft, stabile klimatische Bedingungen und die Bereitstellung potenzieller Heilpflanzen (SDG 3).

Neben dem Regenwald behandeln wir auch tropische Trockengebiete wie Wüsten. So werden die Unterschiede zwischen feuchten und trockenen Tropen deutlich, zum Beispiel bei der Wasserverfügbarkeit und den Anpassungen der Organismen.



In den Pflanzenschauhäusern des Grugaparks können die Schülerinnen und Schüler typische Pflanzen und deren besondere Anpassungen kennen lernen. Dabei erschließen sie sich grundlegende ökologische Zusammenhänge wie Biodiversität und ökologische Nischen.

Am Beispiel der tropischen Wälder wird deutlich, warum sie als „grüner Schatz“ gelten. Viele Pflanzenarten liefern wichtige Nahrungsmittel und zeigen, wie eng biologische Vielfalt mit der Sicherung der Ernährung (SDG 2) und dem Schutz von Landökosystemen (SDG 15) verbunden ist.

Zudem wird deutlich, dass die Tropen eng mit unserem Alltag verknüpft sind. Produkte wie Kakao, Kaffee oder Tropenhölzer stehen häufig in Zusammenhang mit ökologischen und sozialen Herausforderungen in den Herkunftsländern (SDG 8).



So wird der Zusammenhang zwischen nachhaltigem Konsum, fairen Arbeitsbedingungen und internationaler Zusammenarbeit (u. a. SDG 12, SDG 16, SDG 17) sichtbar.

Durch eigene Beobachtungen, Erkundungen vor Ort und kooperative Gruppenarbeit erfahren die Schülerinnen und Schüler die Tropen als lebendiges, dynamisches Ökosystem. Dabei erschließen sie sich ökologische Zusammenhänge und entwickeln ein Bewusstsein für nachhaltige Ressourcennutzung, globale Verantwortung, den Schutz der Biodiversität und den Klimaschutz.



SDGs

Sustainable Development Goals: Ziele für nachhaltige Entwicklung

2 - Kein Hunger
3 - Gesundheit und Wohlergehen
8 - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
12 - Nachhaltige/r Konsum und Produktion
13 - Massnahmen zum Klimaschutz
15 - Leben an Land
16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
17 - Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Die Schule Natur ist Regionalzentrum im Landesnetzwerk Bildung für Nachhaltige Entwicklung Zukunft Lernen NRW.

Die Schule Natur ist BNE-zertifizierte Einrichtung.

Die Schule Natur wird gefördert vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW.

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