© M. Gülpen


Kakao – ein fairer Genuss

Übersicht

Zielgruppe: Sekundarstufen I und II,
Dauer: 3 Stunden
Jahreszeit: ganzjährig möglich
Kursgebühren: 3-stündiger Kurs: 10,- € pro Teilnehmendem, mindestens 180,- € pro Klasse (bei weniger als 18 Teilnehmenden)

BNE-Gehalt: ***
Was bedeutet das?

Inhalte

  • Rohstoff Kakao
  • Pflanze und Anbaubedingungen
  • Faire Arbeitsbedingungen
  • Herstellen einer Schokoladencreme aus Kakaobohnen
  • Bewusster Konsum




Mit Gruppen der Sekundarstufe beschäftigen wir uns intensiv mit den Produktionsbedingungen und dem Handel von Kakao. Dabei wird deutlich, dass der Kakaoanbau den Bauern oft keine ausreichende Lebensgrundlage bietet: Obwohl sie das Grundprodukt für ein weltweit beliebtes Genussmittel liefern, erhalten sie nur einen sehr geringen Anteil der Erlöse. Zudem thematisieren wir aktuelle gesellschaftliche Diskussionen, etwa über Kinderarbeit und problematische Handelspraktiken im Kakaoanbau (SDG 2, SDG 8).

In unserem Bildungsangebot möchten wir zentrale Fragen rund um die Kakaoproduktion untersuchen: Woran liegen die aktuellen Probleme? Welche historischen und globalen Zusammenhänge beeinflussen die Situation? Warum ist der Kakaoanbau häufig so unrentabel? Wir beleuchten die Anbaubedingungen, die Verarbeitung und die Vermarktung von Kakao und verbinden dies mit den Zielen für menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum sowie dem Schutz der Wälder (SDG 8, SDG 15).




Außerdem analysieren wir, welchen Einfluss Schokoladenhersteller auf die Lebenssituation der Bauern haben und wie politische Rahmenbedingungen, Transparenz in Lieferketten und internationale Handelsstrukturen gerechtere Produktionsbedingungen fördern können (SDG 16).

In dieser Veranstaltung verfolgen wir die Reise der Schokolade von der Kakaobohne im tropischen Regenwald (Tropenhaus des Grugaparks) über die praktische Herstellung einer Schokoladencreme bis zum fertigen Produkt. Dabei nehmen wir eine globale Perspektive ein (SDG 12) und machen durch das Rollenspiel „Wer verdient wie viel?“ die unterschiedlichen Verdienst- und Machtverhältnisse entlang der Wertschöpfungskette anschaulich. So erfahren die Teilnehmenden nicht nur, wie Schokolade entsteht, sondern auch, welche sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen mit ihrer Produktion verbunden sind.



Im weiteren Verlauf lernen die Schülerinnen und Schüler Initiativen und Organisationen kennen, die sich für fairen Handel engagieren, wie etwa das Fairtrade-Siegel, und setzen sich mit weiteren Zertifizierungen auseinander. Außerdem diskutieren sie verschiedene Handlungsmöglichkeiten – vom bewussten Konsum über die Unterstützung fairer Handelsinitiativen bis hin zu politischem Engagement – und reflektieren, wie internationale Kooperationen und Partnerschaften zwischen Produzenten, Handel und Zivilgesellschaft gerechtere Einkommen für Kakaobauern ermöglichen können (SDG 17).



Das Thema Kakao wird für auch für folgende Zielgruppen angeboten

SDGs

Sustainable Development Goals: Ziele für nachhaltige Entwicklung

2 - Kein Hunger
8 - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftwachstum
12 - Nachhaltige/r Konsum und Produktion
15 - Leben an Land
16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
17 - Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Die Schule Natur ist Regionalzentrum im Landesnetzwerk Bildung für Nachhaltige Entwicklung Zukunft Lernen NRW.

Die Schule Natur ist BNE-zertifizierte Einrichtung.

Die Schule Natur wird gefördert vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW.

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