© M. Gülpen


Das Klimafrühstück

Wie unser Essen das Klima beeinflusst

Übersicht

Zielgruppe: Sekundarstufe I und Sekundarstufe II
Dauer: X3 Stunden
Jahreszeit: ganzjährig möglich
Kursgebühren: 3-stündiger Kurs: 10,- € pro Teilnehmenden, mindestens 180,- € pro Gruppe / Klasse (bei weniger als 18 Teilnehmenden)

BNE-Gehalt: ***

Inhalte

  • Stationsarbeit
  • Biologischer, regionaler und saisonaler Anbau
  • Lagerung und Verwertung von Lebensmitteln
  • Ernährungsweise und Einfluss auf das Klima
  • Umwelt- und Ressourcenschutz
  • Bewusster Konsum



Frühstücken und dabei das Klima schützen? Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?

Beim „Klimafrühstück“ gehen Schüler*innen der Frage nach, welchen Einfluss unsere Ernährung auf das Klima hat. An verschiedenen Stationen untersuchen sie eigenständig, wie Lebensmittel angebaut, verarbeitet, transportiert und konsumiert werden – und welche Auswirkungen diese Schritte auf Umwelt und Klima haben. Die Ergebnisse werden am Ende gemeinsam ausgewertet und diskutiert.

Zu Beginn werden zentrale Begriffe wie Wetter, Klima und Treibhausgase geklärt. Die Schüler*innen erfahren, wie Treibhausgase entstehen und warum sie zur Erderwärmung beitragen.



Dabei wird deutlich, dass Klimaschutz nicht nur auf politischer Ebene stattfindet, sondern auch im Alltag – zum Beispiel beim Einkaufen und Essen (SDG 13).

Ein Schwerpunkt der Stationsarbeit liegt auf regionalem und saisonalem Obst und Gemüse. Die Schüler*innen setzen sich damit auseinander, was diese Begriffe bedeuten und warum kurze Transportwege, angepasste Anbauzeiten und der Schutz natürlicher Ressourcen für Klima und Umwelt wichtig sind. Hier werden Bezüge zu nachhaltigem Konsum und verantwortungsvoller Produktion (SDG 12) sowie zum Schutz von Ökosystemen und Biodiversität (SDG 15) hergestellt.



Außerdem vergleichen sie biologischen und konventionellen Anbau. Dabei geht es um Fragen der Bodenfruchtbarkeit, des Einsatzes von Düngemitteln und Pestiziden sowie um Erträge und Ernährungssicherung. So wird der Zusammenhang zwischen nachhaltiger Landwirtschaft, ausreichender Nahrungsmittelversorgung (SDG 2) und verantwortungsbewusstem Konsum (SDG 12) deutlich.

Ein weiterer Baustein beschäftigt sich mit Lebensmittelverschwendung. Die Schüler*innen überlegen, wie durch richtige Lagerung, Planung und Resteverwertung weniger Nahrung im Müll landet. Das spart Ressourcen, schützt Böden und trägt zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln bei (SDG 12, SDG 15).



Auch die eigene Ernährungsweise wird in den Blick genommen: Welche Lebensmittel sind besonders klimarelevant? Welche Rolle spielen tierische Produkte? In diesem Zusammenhang lernen die Schüler*innen die „Planetary Health Diet“ kennen – ein Ernährungskonzept, das Gesundheit und Umweltschutz miteinander verbindet und sowohl zur Prävention von Krankheiten als auch zum Klimaschutz beiträgt (SDG 2, SDG 3, SDG 13).

Ein Ernährungs-Wimmelbild verdeutlicht schließlich die globalen Zusammenhänge der Lebensmittelproduktion und des Handels. Es zeigt, wie eng Produktionsbedingungen, Transportwege, Arbeitsbedingungen und Konsumentscheidungen miteinander verknüpft sind (SDG 2, SDG 12, SDG 13).



Am Beispiel von Palmöl wird deutlich, welche konkreten ökologischen Probleme mit bestimmten Rohstoffen verbunden sein können – etwa Regenwaldrodung, Verlust von Artenvielfalt und hohe CO₂-Emissionen. Auch hier wird klar, wie sehr unser Konsum globale Auswirkungen hat (SDG 12, SDG 13).

Das „Klimafrühstück“ macht erfahrbar, dass Ernährung immer Teil größerer ökologischer und globaler Zusammenhänge ist. Wer diese versteht, kann bewusster handeln – und bereits beim Frühstück einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten.



Anmeldung

Tel.: 0201 - 88 83 124
Fax: 0201 - 88 83 007

E-Mail: schule-natur@grugapark.essen.de
Download: Vorlage für Ihre Terminwunsch-Anfrage (PDF-Datei, ausfüllbar) ... (pdf, 924 kB)
Download: "Wissenswertes zur Buchung" ... (pdf, 614 kB)

Informationen zur Anreise und zum Treffpunkt ...

Kursinhalte
Je nach Altersstufe und Vorbildung der Gruppe können die Themen inhaltlich angepasst werden. Eine Abstimmung mit aktuellen Lerninhalten des laufenden Unterrichtes ist möglich.



SDGs

Sustainable Development Goals: Ziele für nachhaltige Entwicklung

2 - Kein Hunger
3 - Gesundheit und Wohlergehen
12 - Nachhaltige/r Konsum und Produktion
13 - Maßnahmen zum Klimaschutz
15 - Leben an Land

Die Schule Natur ist Regionalzentrum im Landesnetzwerk Bildung für Nachhaltige Entwicklung Zukunft Lernen NRW.

Die Schule Natur ist BNE-zertifizierte Einrichtung.

Die Schule Natur wird gefördert vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW.

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